Infos über die Costa del Sol

Urlaub an der Costa del Sol in Südspanien

Die Costa del Sol (deutsche Übersetzung: Sonnenküste) befindet sich im Süden Spaniens, genauer in Andalusien.

Die Küste ist über 300km lang und erstreckt sich über die Mittelmeerstrände von Malaga und Cadiz. Dort herrscht ein subtropisches Klima mit ca. 320 Sonnentagen im Jahr, was auch an den Bergketten liegt, die die Küste vor kühlen Nordwinden schützt. Dadurch entwickelte sich die Costa del Sol, teilweise auch Costa Tropical genannt, zu einem beliebten Tourismusziel für Sonnenliebhaber.

Zwischen Marbella und Ronda findet man die Cueva de la Pileta, eine bis zu 30.000 Jahre alte sind Kalksteinhöhle mit Höhlenmalereien. Die Fundstücke, die aus den verschiedenen Zeiten der Besiedlung stammen werden in der Höhle direkt ausgestellt und bilden ein Gesamtkunstwerk, das den Reiz eines einfachen Museums bei weitem übersteigt. Die Höhle ist über zwei Kilometer lang und hält viele weitere Überraschungen bereit, z.B. Fledermäuse, die sich hier angesiedelt haben.

Die nächste größere Stadt in der Nähe der Cueva de la Pileta ist Ronda, das 50 Kilometer nördlich von Marbella liegt. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Ronda ist der Dolmen del Chopo, das dem Stonehenge ähnelt, und im nahen Alpandeire die Dolmen Encinas Borrachas.

Wenn man Urlaub an der Costa del Sol macht, sollte man den Ort Nerja besuchen.
Fast fünf Kilometer lang ist die „Naturkathedrale von Nerja“. Allein schon der Name zeigt die enormen Ausmaße der Höhle, in der sich Malereien befinden, die bis zu 20.000 Jahre alt sind. Hier fand man viele Gegenstände wie Knochen, Schmuck und Geschirr, weil die Höhle Jahrhunderte lang als Wohnplatz genutzt wurde. Neben den Felsmalereien beeindruckt die Höhle durch ihre Tropfsteine, deren größte Säulen eine Höhe von 32 Metern erreichen. Nerja befindet sich 60 Kilometer östlich von Malaga.

Alcazaba, eine von den Mauren auf einer verfallenen römischen Festung gebaute Verteidigungsanlage aus dem 11. Jahrhundert, erhebt sich majestätisch über der Stadt Malaga. Im satten Grün zeigen sich die hier angelegten Gärten mit Brunnen. Durch Pfade verbunden und von Torbögen überspannt, zeigt sich der prunkvolle Palast mit zahlreichen Türmen.

Das Stadtbild von Malaga wird durch den Palast Alcazaba, der mit dem „Castillo de Gibralfaro“ verbunden ist, geprägt. Das „Castillo de Gibralfaro“ beherbergt im Inneren ein Museum, welches Rüstungen und andere historische Gegenstände zeigt.

Der Botanische Garten „La Concepcion“ der Stadt Malaga ist zweigeteilt. Im eigentlichen „Botanischen Garten“ werden ca. 3000 einheimische Pflanzenarten gezeigt.
Der „Tropische Garten“, offenbart exotische Pflanzen aus anderen Ländern, wie Mexiko, Indonesien oder Australien. Besonders sehenswert sind diese beiden Parks durch die Liebe zum Detail: Springbrunnen und Skulpturen säumen die Wege und ein kleiner Palast machen den Rundgang nicht nur abwechslungsreich, sondern auch sehr romantisch. Im Kern des Botanischen Garten befindet sich auch ein winziges Museum, das Loring-Museum. Hier kann man Skulpturen und ein Mosaik aus römischer Zeit bewundern.

El Retiro ist älter, als der Garten „La Concepcion“. Um den Teich in der Mitte herum erstreckt sich der botanische Garten. Lassen Sie sich von den Brücken, Wasserfällen und Skulpturen verzaubern, aber auch von der Vogelvoliere mit vielen verschiedenen Vogelarten.